Startseite Obst / Gemüse Fleisch / Fisch Milchprodukte Lebensmittelzusatzstoffe Rezepte News Impressum

Fisch und Fleisch

Damit der Körper leistungsfähig und gesund bleibt, braucht er neben Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralien vor allem auch Eiweiß. Denn Eiweiß - auch Protein genannt - ist unentbehrlich beim Aufbau Fisch und Fleisch
Foto: © Olga Langerova
und bei der Reparatur von Zellen. Ohne die Aminosäuren, aus denen Eiweiß besteht, wären unendlich viele Prozesse im Körper nicht möglich. Wir hätten weder Haare noch Fingernägel (für deren Wachstum braucht der Körper das Protein Keratin), ohne das Protein Kollagen hätten wir Probleme mit der Haut, ohne die Proteine Myosin und Acetin gäbe es keine Muskeln. Es ist also absolut überlebenswichtig, dass man dem Körper mit der Nahrung Eiweiß zuführt. Am einfachsten geht das mit Fleisch und Fisch. Gleich vorweg: Vegetarier brauchen nicht in Panik zu verfallen. Sie können ihr Eiweiß auch aus Hülsenfrüchten sowie aus Milch und Vollkornprodukten beziehen.
Freilich, der Durchschnittsdeutsche ist kein Vegetarier, sondern er liebt Fleisch und Wurst. Daran gibt es auch nichts auszusetzen, aus gesundheitlicher Sicht sollten lediglich einige Dinge beachtet werden. Maximal sollten pro Woche nicht mehr als 600 Gramm Fleisch und Wurst verspeist werden. Bei dieser Menge überwiegt das Positive, das das Fleisch dem menschlichen Körper zuführt. Neben Proteinen sind das auch Vitamine und vor allem Eisen. Gut ist es auch, darauf zu achten, dass das Fleisch relativ mager ist. Vom Rind und vom Schwein darf es also gern Steak oder Filet sein; bei Geflügel macht es Sinn, auf die Haut zu verzichten. Wer übrigens die Eisenaufnahme unterstützen möchte, der nimmt parallel dazu Vitamin C zu sich. Etwa, indem man zu seinem Fleischgericht ein Glas Fruchtsaft trinkt oder Kartoffeln dazu isst.

Dass allgemein zu magerem Fleisch und zu mäßigem Verzehr geraten wird, hat etwas mit dem Fett- und damit auch dem Cholesteringehalt von Fleisch zu tun.
Ebenfalls ein guter Eiweißlieferant ist der Fisch. Ob man nun Seefisch wählt oder einen Süßwasserfisch, das ist relativ unerheblich. Zweimal in der Woche sollte das eine oder andere Fischgericht auf den Tisch kommen, das ist die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Ein guter Süßwasserfisch wird immer deutlich weniger mit Schadstoffen belastet sein als ein Seefisch. Dafür enthält er allerdings auch weniger vom lebenswichtigen Jod. Beide Fischarten bestechen aber mit ihrem hohen Gehalt an den mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die für den Körper sehr wichtig sind. Fische enthalten zudem Selen. Das ist ein Stoff, der wegen der ausgelaugten Böden in der Landwirtschaft nur noch in ganz wenigen Produkten vorkommt. Er ist aber vor allem dann wichtig, wenn man Nachwuchs plant. Selen ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Proteine in den Reproduktionsorganen.

Beim Kauf von Fisch kommt es unbedingt auf Frische an. Trübe Augen und eine Verfärbung des Fleisches deuten darauf hin, dass der Fisch schon zu lange liegt. Vorsicht ist auch geboten, wenn man tiefgekühlten Fisch auftaut. Das sollte immer langsam im Kühlschrank vonstattengehen.