Immer wieder kann man es in Ratgebern nachlesen: Milch und Milchprodukte sind nicht nur ein wertvoller, sondern im Normalfall
Milch ist gesund !
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sogar ein unverzichtbarer Bestandteil unserer täglichen Ernährung.
Denn sie enthalten Inhaltsstoffe, auf die der Körper nicht verzichten kann. Das sind zum Beispiel Eiweiße und Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine. Ganz besonders hervorzuheben sind dabei Kalzium und das Vitamin B2. Kalzium braucht der Mensch, um seine Knochen und seine Zähne gesund zu erhalten; B2 ist ein unerlässlicher Baustein für die komplizierten Vorgänge beim Stoffwechsel. Alles klar also mit der Milch, mit Butter, Joghurt, Sahne und Käse? Die Antwort erfolgt nach dem Prinzip von Radio Eriwan: Im Prinzip ja ,aber…
Für den Großteil der Bevölkerung ist es völlig unbedenklich, Milch und Milchprodukte zu genießen. Worauf allerdings geachtet werden sollte, das sind die Mengen, die man zu sich nimmt. Denn Milch enthält nun einmal Fett und Fett ist nur in begrenzten Mengen gut für den Körper. Wer auf lange Sicht deutlich zu viel Fett zu sich nimmt und es auch nicht durch Sport und Bewegung wieder abtrainiert, der riskiert nicht nur ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften. Viel gefährlicher ist das Fett, das man nicht sieht und das im Körper die Organe schwächt. Dem Zuviel kann man jedoch gerade bei Milchprodukten relativ leicht entgegenwirken. Heute gibt es in allen Produktsparten bereits fettreduzierte Varianten, die auf dem Etikett deutlich gekennzeichnet sind. Wer bislang morgens zum Frühstück einen Vollfettjoghurt gegessen hat, der sollte ruhig einmal ein leichteres Produkt ausprobieren. Alternativ kann man aber auch einfach die Menge reduzieren und stattdessen ein paar leckere Beeren oder anderes, kleingeschnittenes Obst dazugeben.
Problematisch wird es lediglich, wenn Menschen Unverträglichkeiten gegen Milch entwickeln. In aller Regel passiert das erst im Erwachsenenalter. Immerhin sollen inzwischen weit über zehn Millionen Deutsche an der sogenannten Laktoseintoleranz leiden. Das ist die häufigste Form der Milchunverträglichkeit; der Körper reagiert dabei auf den Milchzucker. Da in diesen Fällen ein Enzym fehlt, das zur Aufspaltung des Zuckers benötigt wird, bekommen die Betroffenen häufig Bauchschmerzen oder gar ernstere Magen-Darm-Probleme.
Die gute Nachricht ist aber, dass man heute selbst bei einer solchen Intoleranz nicht mehr auf Milchprodukte verzichten muss. Inzwischen sind Alternativen entwickelt und auf den Markt gebracht worden, in denen der Milchzucker keinen Schaden mehr anrichten kann.
Milch und Milchprodukte werden aber nicht nur solo genossen, sondern gehören auch beim Kochen zu den Basiszutaten. Ein Geschnetzeltes ohne Sahne? Das geht ja gar nicht! Milchreis ohne Milch? Die Antwort erübrigt sich. Wenn man also gern Milch im Haus hat, aber nicht die Zeit, um ständig frische Milch zu kaufen, dann gibt es neuerdings eine Alternative. Die Buchstabenkombination "ESL" steht für das englische "extended shelf life", also ein "verlängertes Regal-Leben". Milch, die so gekennzeichnet ist, liegt in ihrer Haltbarkeit zwischen der Frischmilch und der H-Milch. Die ESL-Milch, die wie frische Milch schmeckt, bleibt etwa zwei bis drei Wochen (bitte auf die Packungsangaben achten) haltbar. Sie muss aber im Kühlschrank aufbewahrt werden. Gegenüber der Frischmilch, die nicht ganz so hoch erhitzt wird, hat die ESL-Milch etwa zehn Prozent weniger Vitamine.
Und wie sollte man die Milchprodukte lagern?
So bleiben die Lebensmittel länger frisch:
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